Fünf Tipps zur optimalen Pause.

06.09.2017

Dass wir Pausen brauchen, um fit zu bleiben und den Arbeitstag zu meistern, ist an sich nichts Neues. In vielen Unternehmen gibt es eine oder zwei lange Pausen und damit teilt sich der Arbeitstag in zwei Teile. Bringt uns das tatsächlich die optimale Erholung?

Und was sollten wir eigentlich während unserer Pausen tun?

 

 

Zwei Wissenschaftlerinnen der Baylor University in Waco/Texas wunderten sich, wie wenig Forschung es bisher zu diesem Thema gibt. Vor diesem Hintergrund wollten sie die Wirkung von Pausen auf die Erholung während des Arbeitstages untersuchen und herausfinden, wie man sie gestalten müsse, damit sie den optimalen Nutzen bringen. Außerdem wollten sie wissen, von welchen Pausenaktivitäten man am meisten profitieren könne.

 

Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Art der Pausenbeschäftigung, die Dauer der Pause und ihr Zeitpunkt während des Arbeitstages, die Wirkung der Pause beeinflussen. Die Studienteilnehmer berichteten bei kürzeren Pausen, die sie zu einem früheren Zeitpunkt am Tag einlegten, von schnellerer Erholung und von deutlich weniger ausgeprägten somatischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder angestrengten Augen. Nach der Pause konnten sie einen Anstieg der Arbeitszufriedenheit feststellen.

Die Wissenschaftlerinnen konnten nachweisen, dass sich die Pausen direkt auf die Gesundheit und Effektivität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auswirkten.

 

 

So bringen Pausen die meiste Erholung:

 

  1. Gestalten Sie den Umgang mit Ihren Pausen ganz bewusst.
     

  2. Machen Sie lieber mehrere kürzere Pausen, anstelle der üblichen langen Mittagspause.
     

  3. Unternehmen Sie während der Pausen etwas, woran Sie Freude haben!
     

  4. Machen Sie die Pausen lieber früher am Tag - Sie bleiben länger fit!
     

  5. Beachten Sie, dass Pausen einen direkten Einfluss auf Ihre Gesundheit und Ihre Arbeitsleistung haben.

 

Für die Studie dokumentierten 95 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer mittelgroßen privaten Universität ihr Pausenverhalten über fünf Tage hinweg.

Die Teilnehmer notierten, was sie während der Pausen unternommen hatten, wie sie sich körperlich fühlten und wie sie ihre Erholung nach der Pause einschätzten.

 

Quelle:

Emily M. Hunter, Cindy Wu (2016): Give Me a Better Break: Choosing Workday Break Activities to Maximize Resource Recovery. Journal of Applied Psychology 2016, Vol. 101, No. 2, 302–311.

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